Konzert in der Friedenskirche Der Tod und das Mädchen

Sonntag, 12. Mai 2019

18.00 Uhr
Potsdam, Friedenskirche

Der Tod und das Mädchen

Witold Lutoslawski
Trauermusik „In memoriam Béla Bartók“ für Streichorchester

Karl Amadeus Hartmann
„Concerto funebre“ für Violine und Streichorchester

Franz Schubert
Streichquartett d-Moll D 810 „Der Tod und das Mädchen“ (Bearbeitung für Streichorchester von Gustav Mahler)

Antje Weithaas Violine und Leitung
Kammerakademie Potsdam

Mit einer ergreifenden Trauermusik gedachte Witold Lutoslawski dem im amerikanischen Exil verstorbenen Béla Bartók. Ein Denkmal setzte auch Karl Amadeus Hartmann mit dem 1939 komponierten „Concerto funebre“. Das Werk richtet seine Klage an die während des Nazi-Regimes zugrunde gegangene Menschlichkeit. Dabei ist es nicht nur Ausdruck auswegloser Trauer, sondern auch eine Ermutigung zum Weiterleben. Den Solopart übernimmt die Geigerin Antje Weithaas, eine langjährige Partnerin der KAP, die das Programm zugleich leitet. Als unausweichliches Fatum tritt hingegen der Tod in Schuberts Streichquartett „Der Tod und das Mädchen“ auf den Plan. Gustav Mahler arbeitete das Meisterwerk zu einer kongenialen Fassung für Streichorchester um. Schmerz und Freude liegen hier so nahe beieinander, dass die Grenzen bisweilen zu verschwimmen scheinen.

zurück zur Übersicht