Potsdamer Winteroper Israel in Egypt

Donnerstag, 01. Dez 2016

19.00 Uhr
Potsdam, Friedenskirche

Israel in Egypt

Szenisches Oratorium, London 1739 In englischer Sprache

Konrad Junghänel Musikalische Leitung Verena Stoiber Regie Susanne Gschwender Bühne Sophia Schneider Kostüme Carola Gerbert Dramaturgie

Mitwirkende u. a. Marie Smolka, Benno Schachtner, Chor der Potsdamer Winteroper (Vokalakademie Potsdam und Vocalconsort Berlin) Kammerakademie Potsdam

Die Erfolgsgeschichte geht weiter: Seit 2005 veranstaltet die Kammerakademie Potsdam in Zusammenarbeit mit dem Hans Otto Theater die Potsdamer Winteroper im historischen Schlosstheater im Neuen Palais. Aufgrund der dortigen Sanierungsarbeiten hat die Potsdamer Winteroper seit 2013 in der Friedenskirche einen attraktiven Aufführungsort gefunden. Hier bietet sich die einmalige Chance, musikdramatische Werke mit biblischen Themen in Szene zu setzen. Nach „Jephtha“ (Händel), „Betulia liberata“ (Mozart) sowie „Cain und Abel“ (A. Scarlatti) steht 2016 erneut ein Händel-Oratorium mit dem Barockspezialisten Konrad Junghänel am Pult auf dem Spielplan. Regie führt die – u. a. mit dem Ring Award 2014 ausgezeichnete – Verena Stoiber.

Die Klage der Israeliten über den Tod Josephs, Sohn des Jakob, der zuletzt Vizekönig in Ägypten gewesen war, verleiht der Trauer um ihren Beschützer Ausdruck und schließt mit dem Verweis auf die göttliche Verheißung eines gloriosen Königreiches. Jahrhunderte später hatten die Ägypter Josephs Verdienste vergessen. Sie störten sich an dem fremden Volk der Israeliten im eigenen Land und unterdrückten es. Die geknechteten Israeliten flehen um Erbarmen, und Gott sendet ihnen Mose und Aaron, die in seinem Namen Zeichen und Wunder vollbringen. Gott schlägt die Ägypter mit zehn Plagen: Verwandlung aller Gewässer in Blut, Froschplage und Viehpest, Blattern, Stechmücken, Stechfliegen, Heuschrecken, Hagel, Finsternis und Tod aller Erstgeburt. Mit Gottes Hilfe teilt Mose das Rote Meer und führt die Israeliten in die Freiheit, während das sie verfolgende ägyptische Heer in den Fluten ertrinkt. Im dritten Teil des Oratoriums wird das Lob Gottes vielfältig variiert.

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