Fanfaronade Friedrichs Schätze mit Emmanuel Pahud VERSCHOBEN

Sonntag, 15. Nov 2020

16.00 Uhr
Potsdam, Schlosstheater Neues Palais von Sanssouci

Friedrichs Schätze mit Emmanuel Pahud VERSCHOBEN

Friedrich der Große
Sinfonia dalla Serenata "Il re pastore" D-Dur

Johann Joachim Quantz
Flötenkonzert G-Dur Nr. 161 QV 5:174

Johann Christian Bach
Ouvertüre zu "Alessandro nell'Indie"

Friedrich der Große
Flötenkonzert Nr.3 C-Dur

Carl Philipp Emanuel Bach
Sinfonie Es-Dur Wq 179 (Berliner Sinfonie Nr. 4)

Emmanuel Pahud Flöte
Peter Rainer Violine und Leitung
Kammerakademie Potsdam

Wir bemühen uns derzeit um einen Ersatztermin.

Ein prunkvoller Bau mit ebenso prunkvollen Kunstschätzen, dazu ein Theatersaal mit prächtiger Barockausstattung. In dieser „Fanfaronade“ Friedrichs des Großen begibt sich die Kammerakademie Potsdam gemeinsam mit dem Flötisten Emmanuel Pahud auf eine visuell-musikalische Spurensuche: Kompositionen aus Musik und Malerei verschmelzen mit der Architektur zu einem eindrucksvollen Dreiklang.

„Dieses Zimmer war dicht an dem Concertgemache, in welchem ich Se. Majestät ganz deutlich Solfeggi spielen und sich so lange mit schweren Passagien üben hören konnte, bis Sie die Musik hereinzutreten befohlen.“ So berichtet Charles Burney, ein englischer Musiker und Musikwissenschaftler, in seinem „Tagebuch einer musikalischen Reise“. 1772 reiste er durch Deutschland und machte Halt bei dem musikversessenen Friedrich dem Großen, dessen Neues Palais er besichtigte und den er selbst im Schloss Sanssouci mit Flötenkonzerten seines Lehrers Johann Joachim Quantz erlebte – welcher wiederum als einer der wenigen Anwesenden über das Privileg verfügte, den König für sein Flötenspiel loben zu dürfen. Viele Komponisten von Rang hatte der „Flötenkönig“ in seinen Diensten versammelt, darunter auch Carl Philipp Emanuel Bach, dem Burney als einem der wenigen Komponisten überhaupt beschied, „den Mut zu haben, Original zu sein“. Die Berliner Sinfonie Nr. 4, komponiert 1757 in den Diensten Friedrichs, gibt davon beredt Zeugnis: so stürmisch, voll unerwarteter Wendungen und Effekte zeigte sich selbst der revolutionäre Sohn Johann Sebastian Bachs selten.

Weitere Informationen finden Sie hier .

zurück zur Übersicht