Konzert „KlangFarben Landschaft – Musik – Eindruck“

4. Januar 2019

Die Landschaften und Szenerien von Henri-Edmond Cross vermitteln den Eindruck von Harmonie und Glück. Was genau ist das Ziel seiner Art des „Impressionismus“, was sind seine malerischen Strategien? Finden wir etwa bei Ravels Musik parallele musikalische Strategien, um unter die Oberfläche vibrierender Klänge und Harmonien zu gelangen? Ein spannender Vergleich, dem die Musiker der Kammerakademie Potsdam im Konzert „KlangFarben Landschaft – Musik – Eindruck“ nachspüren. Durch den Abend führen Clemens Goldberg, Autor und Kritiker für rbb Kulturadio, und Dr. Ortrud Westheider, Direktorin des Museum Barberini.

Henri-Edmond Cross (1856–1910) gilt als einer der bedeutendsten Vertreter des französischen Neoimpressionismus. Gemeinsam mit seinem Freund und Künstlerkollegen Paul Signac entdeckte er die Côte d’Azur für die Malerei. Zwischen den Impressionisten um Claude Monet und den Vorreitern des Expressionismus um Henri Matisse markiert sein OEuvre eine entscheidende Etappe auf dem Weg zur Wertschätzung der Farbe als einem autonomen Gestaltungsmittel und damit in Richtung der Abstraktion. In Deutschland wurde er früh als ein Vorreiter der Moderne gefeiert. In Zusammenarbeit mit dem Musée des impressionnismes in Giverny zeigt das Museum Barberini die erste Retrospektive, die Cross an einem deutschen Museum gewidmet ist.

Mit der Eintrittskarte kann die Ausstellung eine Stunde vor Beginn des Konzerts besucht werden.

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