Geschichte der Potsdamer Winteroper

Alle Produktionen der Potsdamer Winteroper

Die Potsdamer Winteroper ist seit ihrer Gründung 2005 ein kulturelles Glanzlicht der Landeshauptstadt und jährlicher Höhepunkt im Veranstaltungskalender der Kammerakademie Potsdam (KAP). In Kooperation mit dem Hans Otto Theater trägt sie mit hochkarätigen Sängern und Künstlern die einzigartige Geschichte von Opernaufführungen in Potsdam in die Gegenwart. Außergewöhnliche Inszenierungen – von Mozarts „La Clemenza di Tito“ über Philip Glass’ „The Fall of the House of Usher“ bis hin zu Scarlattis „Cain und Abel“ und zuletzt Schuberts / Viviers „Lazarus ∞ Lonely Child“ – begeisterten jedes Jahr das Publikum.

Die Wiederbelebung der Potsdamer Operngeschichte fand an dem historischen Ort statt, der wie kein anderer die 250-jährige Operngeschichte Potsdams prägte und weiterhin repräsentiert: im Schlosstheater im Neuen Palais. Während der umfangreichen Sanierungsarbeiten des Barocktheaters waren die Winteroper-Produktionen von 2013 bis 2019 zu Gast in der stimmungsvollen Friedenskirche im Park Sanssouci. Die besondere Atmosphäre des sakralen Raums bot die einzigartige Chance, Oratorien und biblische Stoffe wie Mendelssohns „Elias“ dem Publikum szenisch zu präsentieren. Ab 2020 ist die Potsdamer Winteroper wieder zurück im Schlosstheater im Neuen Palais.

Die Erfolgsgeschichte der Potsdamer Winteroper wurde von namhaften Künstlern geprägt. Für Inszenierungen zeichneten renommierte Regisseure wie Frederic Wake-Walker, Uwe Eric Laufenberg, Achim Freyer, Lydia Steier und Andreas Dresen verantwortlich. Für die hohe musikalische Qualität garantierten Musikalische Leiter wie Trevor Pinnock, Konrad Junghänel, Andrea Marcon, Michael Sanderling und Antonello Manacorda. Die Potsdamer Winteroper genießt auch überregional hohe Reputation. So wurde die Produktion von Händels „Jephtha“ 2015 zu den Wiener Festwochen und zum Hamburger Theaterfestival eingeladen.

Hier finden Sie eine Übersicht aller Produktionen.