Angelo Pollak

Angelo Pollak wurde bereits im Alter von sechs Jahren in das Hochbegabtenförderungsprogramm an der Universität für Darstellende Kunst und Musik Wien in den Fächern Klavier und Violoncello aufgenommen. Angelo Pollak studierte in der Gesangsklasse von Prof. Margit Klaushofer sowie der Liedklasse von Charles Spencer in Wien und schloss 2018 sein Masterstudium ab. Erste Opernerfahrungen sammelte er in der Kinderoper der Wiener Staatsoper. 2013 debütierte Angelo Pollak bei den Salzburger Festspielen im Rahmen des Young Singers Projects unter der Leitung von Daniele Gatti. 2014 gewann er gemeinsam mit seiner Schwester Fiona den 1. Preis des Festivals Vocallis in Vaals. Kurze Zeit später erhielten sie den 3. Preis beim Internationalen Lied-Duowettbewerb in Enschede und erreichten das Finale des Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerbs in Zwickau. Drei Spielzeiten war er Ensemblemitglied am Theater Regensburg, wo er u.a. als Tamino („Zauberflöte“), Lyonel (Flotow: „Martha“), Steuermann („Der Fliegender Holländer“) und in der Hauptrolle der Uraufführung „Die Banalität der Liebe“ der israelischen Komponistin Ella Milch-Sheriff zu sehen war. Er arbeitete mit Regisseur*innen wie Brigitte Fassbaender, Stefan Herheim, Tatjana Gürbaca oder Hendrik Müller. 2018 gab er als Don Basilio und Don Curzio (Mozart:„Le nozze di Figaro“) sein Debüt mit dem Tokyo Symphony Orchestra unter Jonathan Nott, im Theater an der Wien unter Bertrand de Billy in Strauss´„Capriccio“ sowie im Daegu Operahouse Korea als Tamino. Er präsentierte u.a. im Wiener Stephansdom und der Wiener Augustinerkirche in zahlreichen Konzerten sein umfangreiches Repertoire. Er debütierte im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins und konzertierte mit seiner Schwester am Klavier im Brucknerhaus Linz, im Tschaikowsky Konservatorium Moskau und beim Eilat-Musik-Festival in Israel.

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